Ostseestadion Blog

Wir nehmen alles zurück und behaupten das Gegenteil

Religionsfreiheit für Fortgeschrittene

Die Schweizer BürgerInnen und Bürgerinnen stimmten über ein Verbot des Errichtens von Minaretten auf Islamischen Moscheen in der Schweiz ab. Und stimmten mehrheitlich gegen den Bau.

Die Islamische Welt ist natürlich empört und Saudi Arabien bestellte heute sogar die Schweizer Botschafterin ein , um gegen diesen Skandal bzgl. der Religationsfreiheit zu protestieren.

Auch wir, als inhärent linkes Blog, schliessen uns der Empörung hocherfreut an und verlangen , die Europäische Relegationsfreiheit an die Vorbildliche in Ialsmischen Ländern anzugleichen.

So schreibt die WELT heute:

Eine Woche nach dem Volksentscheid gegen den Bau neuer Minarette dauert die Diskussion über die Entscheidung an.

Muslimische Staaten werfen der Schweiz eine schwere Verletzung der Religionsfreiheit vor. Doch sie selbst unterdrücken ihre christlichen Minderheiten aufs schärfste.

Das türkische Außenministerium reagierte am vergangenen Dienstag umgehend und warf den Schweizern vor, mit dem Volksentscheid Menschenrechte und grundlegende Freiheiten verletzt zu haben.

Das darf natürlich nicht sein . Wir schreiben die Vorschriften der Empörten gleich mal um:

1. Offiziell herrscht in der Türkei Religionsfreiheit – aber noch immer gibt es zahlreiche Beeinträchtigung, so das staatliche Verbot, Pfarrer und Religionslehrer auszubilden. Christliche Studenten können Theologie heute nur noch an islamisch-theologischen Fakultäten studieren, und Pfarrer müssen türkische Staatsangehörige sein oder sich als Diplomaten ausweisen. Auch die Renovierung alter Kirchen ist durch juristische Schikanen erschwert, Enteignungen von Kirchengütern noch immer Praxis.

1a. Offiziell herrscht in Europa Religionsfreiheit. Es wird ein staatliches Verbot geben, Imane und muslemische Religionslehrer auszubilden.Muslemische Studenten können Religiöse Fächer nur an Christlichen Universitäten studieren, die der Piusbruderschaft angehören. Die Renovierung und der Neubau von Moscheen ist durch juristische Schikanen zu erschweren . Enteignungen sind vorzunehmen.

2. Christen werden gegenüber Muslimen, die uneingeschränkte Kultusfreiheit genießen, grundsätzlich benachteiligt: Bibeln und religiöse Traktate dürfen auf den Straßen nicht verteilt werden, Prozessionen und christliche Straßenfeste sind verboten, die Behörden erteilen christlichen Rundfunksendern grundsätzlich keine Lizenz.

2a. Muslime sind gegenüber Christen, die uneingeschränkte Kultusfreiheit geniessen , grundsätzlich zu benachteiligen. Korane dürfen auf den Straßen nicht verteilt werden.Muslimische Straßenfeste sind verboten , die Behörden haben muslemischen Rundfunksendern keine Genehmigungen zu erteilen.

3. Die neuen Gebetsstätten,  dürfen nur von einem Trägerverein beantragt werden. Zugleich verbietet das türkische Vereinsgesetz, Vereine zu gründen, die religiösen Charakter haben – ein juristisches Verwirrspiel. Auch Kirchtürme sind im türkischen „Stadtplanungsgesetz“ nicht vorgesehen. Und regelmäßig weigern sich Gouverneure und Gemeinden, die Genehmigungen für den Bau christlicher Kirchen zu erteilen.

3a Neue Gebetsstätten dürfen nur von Vereinen gebaut werden . Gleichzeitig ist es verboten, Vereine zu gründen.

4. Saudi Arabien : So ist schon das öffentliche Tragen von Kreuzen oder das Lesen in der Bibel ein strafwürdiges Verbrechen. Gottesdienste sind verboten, die Konversion zum Christentum wird mit dem Tod bedroht. Christliche Kirchen, die für Gottesdienste genutzt werden, darf es nicht geben. Eine geheimdienstlich organisierte Religionspolizei, die auch vor Foltermethoden nicht zurückschreckt, überwacht die Aktivitäten anderer Religionen. In einem Land, das den Koran als seine Verfassung betrachtet und Recht nach den Grundsätzen der Scharia spricht, kann es offenbar keine Religionsfreiheit geben.

4a. Das öffentliche Zeigen von muslemischen Symbolen  sowie das Lesen im Koran sind zu verbieten. Die Konversation zum Islam ist zu verbieten. Moscheen für religiöse Veranstaltungen , darf es nicht geben.

5. Dies bedeutet die massive Benachteiligung und Ausgrenzung der koptischen Christen, denen, wie die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ beklagt, der Zugang zu höheren Berufen wie Rechtsanwalt oder Arzt verwehrt ist. Selbst in Dörfern, die fast nur von Christen bewohnt sind, muss der Bürgermeister immer ein Moslem sein. Kirchen dürfen grundsätzlich nur mit Dekret des ägyptischen Präsidenten gebaut werden, der sorgfältig prüfen lässt, ob sich muslimische Nachbarn durch den Bau gestört fühlen könnten.

5a. Musleme sind massiv zu Benachteiligen sowie der Zugang zu höheren Berufen wie Rechtsanwalt und Arzt , ist zu verwehren. Selbst in Dörfern und Städten in denen nur Musleme wohnen, hat der Bürgermeister ein Christ zu sein.

6. Indonesien :Voraussetzung für den Bau einer offiziellen „Gebetstätte“ ist, dass diese von mindestens 70 Anwohnern, meist Muslimen, gebilligt wird. In den meisten Fällen führt dies zum Scheitern des Projekts. Die langwierigen, oft schikanösen Verfahren, die mit der Beantragung von Baugenehmigungen verbunden sind, zwingen viele Christen zur Ausübung ihres Glaubens in illegalen „Hauskirchen“.

6a. Vorraussetzung für den Bau einer Moschee ist , dass mindestens 700 christliche Anwohner zustimmen und die Baugenehmigung frühestens nach 70 Jahren erteilt wird.

Übernehmen wir doch Deren Vorschriften zur Religionsfreiheit und alle sind glücklich ! 😀

Update: Musleme haben eine 20 Prozent höhere Steuer zu entrichten .

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5. Dezember 2009 - Posted by | Angeblich Gutmenschen | , , , , ,

15 Kommentare »

  1. So wäre das bei reziprokem Verhalten. Natürlich müßten sich jetzt auch Katholiken und Protestanten sprengstoffgürtelbewehrt aufmachen, um in Eigeninitiative möglichst viel Falschgläubige in der arabischen Welt umzubringen.

    Kommentar von Karl Eduard | 7. Dezember 2009 | Antwort

  2. Sonst wäre das natürlich nicht komplett. Während auf Demonstrationen und Lichterketten völlig verzichtet würde.

    Kommentar von Karl Eduard | 7. Dezember 2009 | Antwort

  3. korrekt. welch meschugge welt. … 😦 nur bekloppte. fast nur bekloppte …

    Kommentar von ostseestadion | 7. Dezember 2009 | Antwort

  4. ich zieh´ nächstes jahr um auf den mond. mir reicht´s! am eingang wird eine beinharte security-group aufgestellt, die jedem neuankömmling einen selbstauskunftfragebogen vorlegt:

    – sind Sie links?
    fangfrage:
    finden Sie, daß brennende autos nachts besonders schön
    leuchten?

    – sind Sie rechtgläubig?
    zusatzfrage: zählen Sie bitte drei einleuchtende gründe
    auf, jemandem die halsgurgel zu beschädigen

    – mögen Sie adolf?
    Ergänzungsfrage: soll man bei Autobahnkreuzen wirklich
    die hakenkreuzform vermeiden?

    – haben Sie schon mal eine lichterkette angezündet?
    Ersatzweise: eine benzingefüllte flasche mit zünder?

    – haben Sie Ihren telefonjoker schon mal stalkerartig
    mehrfach belästigt, um die letzten fragen des
    klimawunders zu lösen?

    bei auch nur einer falschen antwort geht es wieder hinunter in die teuflische gutmenschenhölle erde zur endgültigen läuterung. ich bin die faxen leid!

    😦

    Kommentar von vitzliputzli | 7. Dezember 2009 | Antwort

    • wir sollten aufgeben.
      in 20 jahren (spätestens) – müssen wir eh verschwunden sein.

      nur: wohin ?
      usa und kanada sind schon verloren. auch wenns da noch etwas länger dauert.
      ideen ?

      Kommentar von ostseestadion | 7. Dezember 2009 | Antwort

      • uruguay?

        Kommentar von vitzliputzli | 7. Dezember 2009 | Antwort

  5. Untergrund !

    Kommentar von Blond | 8. Dezember 2009 | Antwort

    • wir sind doch schon unterm untergrund.hier in narragonien.

      Kommentar von ostseestadion | 8. Dezember 2009 | Antwort

  6. es ist echt pervers, aber wenn man sieht, was die linken anrichten, kommen einem die südamerikanischen diktaturen plötzlich …. nein. ich muss hier abbrechen.

    schon verrückt, auf welche gedanken einen das linke autoabfackelpack bringt.

    vielleicht sollte ich endlich würfeln lernen …. 😦

    Kommentar von vitzliputzli | 9. Dezember 2009 | Antwort

    • china 😀

      Kommentar von ostseestadion | 9. Dezember 2009 | Antwort

      • ich wäge noch ab zwischen nordkorea und dem paradies mit den vielen jungfrauen … kann mich echt nicht entscheiden ..:-(

        Kommentar von vitzliputzli | 10. Dezember 2009 | Antwort

  7. „wir sind doch schon unterm untergrund.hier in narragonien.“
    Dann muess’n mia noch tihfer budd’ln –
    hat ja ooch den Vorteil, dat det waermer wird, weil wa ja dem Erdkern naeher komm‘ – schpaan wa denn Heizkosten – un‘ koof’n uns davon noch’n paar Baukraniche.

    Kommentar von Blond | 9. Dezember 2009 | Antwort

    • kärcher ist sinnvoller – angesichts der aussichtslosigkeit der lage.
      und politker mit „eiern“ – die, evtl. , noch nicht das letzte bisschen verstand vergebtdashanffreit haben….

      Kommentar von ostseestadion | 9. Dezember 2009 | Antwort

  8. Ooch – icke budd’l doch so jerne –
    so im Dreck wuehl’n, ditt macht Laune –
    un‘ mit so’ne teschnische Jereete komm‘ ick fihleicht nich‘ so klar – zu de „Politicka mit >>eian<<": wat willste denn mit zwee'nhalb Leutsch'n anfang'n?

    Kommentar von Blond | 10. Dezember 2009 | Antwort

  9. hi,hi. da werden wir die nächsten jahrzehnte aber noch gelegenheit zu ham. im dreck zu wühln. kannste jlooben ….

    Kommentar von ostseestadion | 11. Dezember 2009 | Antwort


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