Ostseestadion Blog

Wir nehmen alles zurück und behaupten das Gegenteil

Philosophische Betrachtungen zum Wochenende

Ehrfürchtig erstaunt – mit offenem Munde erstarrt – schaut das AutorInnenkollektiv heute auf zu den großen DichterInnen und DenkerInnen der TAZ :

Der Einfluss der Kirchen muss deutlicher zurückgedrängt werden

Das Urteil betrifft keine kleine Nische des Arbeitsmarkts, denn die Kirchen sind – nach dem Staat – der zweitgrößte Arbeitgeber Deutschlands. Bei Caritas und Diakonischem Werk arbeiten Hunderttausende, die kein Interesse an religiöser Verkündigung haben, sondern einfach nur einen sozialen Beruf ausüben wollen.

Hier muss der Einfluss der Kirchen noch deutlicher zurückgedrängt werden, als es der Gerichtshof für Menschenrechte jetzt getan hat. Man mag den Kirchen zugestehen, dass sie in ihren Sozialeinrichtungen christliche Vorgaben für die Ausübung des Dienstes machen – etwa dass im Altenheim gebetet wird. Dagegen geht aber das Privatleben einer Sozialarbeiterin oder eines Erziehers den kirchlichen Arbeitgeber nichts an. Die Kirche mag im Kern ein Tendenzbetrieb sein. Sie hat jedoch keinen Anspruch darauf, große Teile des sozialen Arbeitsmarkts zu Parallelgesellschaften mit eigener Moral zu erklären.

Es kommt aber noch niwofoller:

Die deutsche Justiz darf nicht länger vor den Ansprüchen der Kirchen „kapitulieren“, wie Sarrazin sagen würde – wenn es um den Islam ginge.

Mit dem Esprit dieses grandiosen Gedankenganges, welcher einem Herrn Einstein zu Ehre gereicht hätte, auf derZunge , auf der er zergehet wie warme Butter, entlassen wir die LeserInnen und Leser_Innen ins Wochenende.

Groß im Geiste

Advertisements

24. September 2010 - Posted by | Bilder des Grauens | , , , , ,

5 Kommentare »

  1. Ja, Zeit, den Bombenschneissern und christlichen Ehrenmördern mal zu zeigen, was eine Harke ist. Unglaublich, daß eine religiöse Institution Leute einstellt oder rausschmeisst, die zur Religion oder nicht mehr passen. Ich wette, wenn sich ein bekennender Nazi bei der taz um eine freie Stelle bewirbt, den würde die taz nicht ablehnen, würden die fachlichen Kenntnisse stimmen. Oder ein Fleischesser im Vegetarierlokal oder ein männlicher Redakteur und bekennender Macho bei der „Emma“. Da stehen wir doch drüber. 😉

    Kommentar von Karl Eduard | 24. September 2010 | Antwort

    • Das muß alles seine politische Korrektheit haben. Logik muß draußen bleiben.Hat im Übrigen in Schilda auch nichts zu suchen

      Kommentar von ostseestadion | 24. September 2010 | Antwort

  2. Iss schon wieder Wochenende? Und Du entlässt mich? Super.

    Kommentar von Karl Eduard | 24. September 2010 | Antwort

  3. TAZ, ZEIT und Konsorten:
    wer die ernsthaft konsumiert –
    und dazu noch Meinungsartikel für lesenswert hält, weil die ja das Selbe ausdrücken, welches sich der Lesende denkt –
    hat keine Zukunft.
    Denn der Islam beseitigt solche Denker
    nachhaltig.
    Baumelnd!

    Kommentar von Blond | 24. September 2010 | Antwort

    • hab noch nie in der 2010 jährigen Geschichte des Blogs solch Ballung von geistigem Dünnschiß auf engstem Raum wie diesem TAZ Artikel gelesen .

      Kommentar von ostseestadion | 24. September 2010 | Antwort


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: