Ostseestadion Blog

Wir nehmen alles zurück und behaupten das Gegenteil

Warum ein SED, SPD und GrünInnenverbot so wichtig ist – Red Rat Athletics presents

Ein jüdischer Junge an einer Schule in Berlin. Die Mitschüler sprechen nicht mit ihm, rufen ihm Schimpfworte hinterher, nennen ihn „Scheißjude“.
Lauern ihm an der Straßenecke auf, um ihn zu verprügeln.

Wann spielt die Geschichte? Das kann nur in der Hitler-Zeit sein, in den dreißiger, vierziger Jahren. Die anderen Kinder, das sind die Kinder von Nazis. Doch Arye Shalicars Geschichte spielt im Berlin unserer Tage. Die Kinder, die den jüdischen Jungen verhöhnen und verprügeln, sind „Deutsche mit Migrationshintergrund“, Kinder und Enkel von Türken und Arabern. (Mit Sicherheit sind es keine Deutschen ! Anm. d. Redaktion)

Damit beginnt sein Martyrium, das Martyrium eines Juden im heutigen Deutschland.

Denn Aryes Berliner Schule hat einen großen Anteil muslimischer Schüler. Bisher haben sie Arye für einen der Ihren gehalten, weil er aus dem Iran stammt und Persisch spricht. Weil er das Kind von Migranten in Deutschland ist wie sie. „Als schwarzhaariger, dunkeläugiger, dunkelhäutiger Junge orientalischen Ursprungs war ich akzeptiert. Fast alle um mich herum sahen genauso aus.“ Der Traum von der Gemeinsamkeit platzt, als er den sechseckigen Stern zeigt, das Geschenk seiner Großmutter. Damit hat er freiwillig getan, was die deutschen Juden in der NS-Zeit per Dekret tun mussten: sich äußerlich als Jude gekennzeichnet. Er ist fortan in den Straßen um den Bahnhof Gesundbrunnen, Jahrzehnte nach Hitler, mitten in einer Gesellschaft, die ihre Vergangenheit bewältigt, aus ihren Fehlern gelernt zu haben erklärt, zur Verfolgung freigegeben, ein Gezeichneter, ein Opfer.

Auch in diesen Kapiteln bewahrt Arye Shalicars Buch seinen kühlen, leidenschaftslosen, hintergründig humoristischen Ton. Er beschreibt genau, wie man ihn gemobbt, erniedrigt, misshandelt hat. „Bisher hatte ich zur Mehrheit gehört“, schreibt er, „jetzt war ich zur Minderheit der Christen bzw. Nicht-Muslime verstoßen“. Die Jungen in seiner Klasse sprechen nicht mehr mit ihm. Auf der Straße tritt ihm ein junger Türke, der bisher Fußball mit ihm gespielt hat, in den Weg und droht: „Jude, ich will dich hier nie wieder sehen. Wenn ich dich das nächste Mal sehe, wird es dir schlecht ergehen.“ Das Absurde an diesen Mitteilungen ist, dass sie in deutscher Sprache erfolgen, der einzigen Sprache, die all diesen Einwanderer-Kindern halbwegs gemeinsam ist.

Es ist ein buntes Völkergemisch: Türken, Libanesen, Araber, Perser, Kurden. Untereinander gibt es ethnische Spannungen, Hass und Rivalitäten, aber nach außen, gegen Christen und Deutsche, auch gegen Arye, den jüdischen Paria, eint sie die große Gemeinsamkeit, MUSLIME zu sein.

Und eben nicht, „die Migranten“. Es sind nicht, Vietnamesen oder Kanadier oder Holländer, es sind immer die Unaussprechlichen. Die, über die man nicht reden darf. 8 Jahre Rot Grün (verrecke!) ,haben Teile dieses Landes zu einem widerlichen Dreckshaufen bisher ungeahnten Ausmaßes verkommen lassen.

ubbdähte:

Advertisements

2. Oktober 2010 - Posted by | Angeblich Gutmenschen | , , , , ,

4 Kommentare »

  1. „… mitten in einer Gesellschaft …“
    Das
    ist mit Sicherheit nicht
    eine Gesellschaft –
    die Moslems bilden eine eigene.
    Und der Artikelverfasser schreibt es ohne die Urheberschaft dieser Zustände zu benennen: ‚Deutsche‘ tun es wieder!

    Kommentar von Blond | 2. Oktober 2010 | Antwort

  2. Und die letzten Worte hier im Beitrag gehören
    Groß geschrieben –
    nicht gestrichen!

    Kommentar von Blond | 2. Oktober 2010 | Antwort

    • hast recht und wer recht , ähm link hat , gibt ein aus.
      habs geändert.
      „verrecke“ hätt vielleicht noch fett gehört. 😉

      Kommentar von ostseestadion | 2. Oktober 2010 | Antwort

  3. Ach komm, man darf schon über sie reden. Aber sensibel natürlich.

    Kommentar von Karl Eduard | 3. Oktober 2010 | Antwort


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: