Ostseestadion Blog

Wir nehmen alles zurück und behaupten das Gegenteil

Wenn Gott ein hassendes Monster ist

Islamische Lehre zerstöre seit 1400 Jahren Frauen, Familie und Gesellschaft, schreibt die syrisch-amerikanische Psychiaterin Wafa Sultan

Niemand soll sagen, Wafa Sultan habe ihre Leser nicht gewarnt: „Für das Buch würden mich die meisten, wenn nicht sogar alle Muslime zum Tode verurteilen. Schon für den Titel. Es kann sogar sein, dass man auch Sie mit dem Tod bedroht, nur weil Sie mein Buch lesen.“ Von Morddrohungen für das Lesen einer Rezension schreibt Sultan nichts – Pech für den Rezensenten, aber eine Beruhigung für die Leser des Bayernkuriers.

Die nach Amerika ausgewanderte syrische Ärztin Wafa Sultan ist ein Phänomen. Man muss im Internet auf YouTube die Streitgespräche gesehen haben, die sie vor vier Jahren im arabischen Fernsehsender Al-Jazeera führte – ihre Wucht, ihre Wut, ihren Mut. Millionen arabischen Zuschauern machte sie schonungslos klar, dass es zwischen der westlichen und der islamischen Welt gar keinen Konflikt der Kulturen geben könne: „Es ist ein Konflikt zwischen der Zivilisation und der Rückständigkeit, zwischen der Zivilisation und der Barbarei, zwischen denen, die Frauen wie Tiere halten und denen, die sie wie Menschen behandeln.“ Nach der dritten Sendung musste Al-Jazeera die Dispute absetzen. Allzuviele Zuschauer wollten sie nicht mehr ertragen.

Jahrelang hat Sultan aus ihrer neuen Heimat in Los Angeles in arabischen Zeitungen ihren arabischen Lesern die Gründe für die Rückständigkeit des Islam zu erklären versucht. In ihrem Buch will sie nun westlichen Lesern die Augen öffnen für die Gefahr, die von einer islamischen Gesellschaft ausgehe, „die krank ist bis aufs Mark“. Denn kein westlicher Bürger „kann sich das Ausmaß des moralischen Zerfalls, der alle Aspekte des Lebens in den islamischen Gesellschaften erfasst hat, vorstellen.“ Die Schuld an der moralischen Katastrophe in den islamischen Ländern gibt sie dem Propheten Mohammed, seinem Koran und den islamischen Lehren.

„Wenn Gott ein Monster ist“, so lautete provokant der Arbeitstitel für ihr Buch. Der Verlag hat ihn abgemildert auf: „Ein Gott, der hasst“. Das Verhältnis der Muslime zu ihrem Gott treibt die Psychiaterin um, und was sie sich überlegt, lohnt die Lektüre. Die wechselseitige Beziehung zwischen Gott und den Menschen ist immer von besonderer Art: In allen Kulturen machen sich die Menschen ein Bild von ihrem Gott oder ihren Göttern und wollen ihnen nacheifern. Das hat eine paradoxe Wirkung, erläutert Sultan: „Wenn wir uns Gott schaffen, dann erlauben wir Gott, uns zu schaffen.“ Und die Muslime, so die Psychiaterin, haben sich im Koran einen rachsüchtigen, hasserfüllten Gott der Gewalt und der Angst erschaffen. Seit 1400 Jahren verwüste er die muslimische Welt und ihre Menschen. Im islamischen Gottesbild und in den Schäden, die es in den Menschen und in den muslimischen Gesellschaften seit so langer Zeit anrichtet, erkennt Sultan die eigentliche Brutstätte für die islamischen Terroristen, die heute die ganze Welt mit Gewalt und islamistischem Terror überziehen.

Den schlimmsten Terror erleiden im Islam schon immer die Frauen. Sultan: „Die Situation der Frauen in islamischen Ländern ist eine humanitäre Katastrophe, die die Welt seit Jahrhunderten ignoriert und für die sie jetzt den Preis zahlt.“ Sultans Buch ist denn auch voller düsterer Frauengeschichten aus Syrien. Etwa die ihrer Großmutter: Weil sie in einer Pocken-Epidemie ihre drei Söhne verlor, wurde sie als 25-Jährige losgeschickt, um für ihren Mann um die Hand der nächsten Frau anzuhalten. Zur Hochzeit musste die gedemütigte junge Frau für das Paar und die Hochzeitsgesellschaft tanzen – und war fortan nur noch Dienerin im eigenen Haus.

Viel hat sich in den 50 Jahren seither in Syrien nicht verändert. Das zeigt das Schicksal von Sultans „geliebter Nichte Mayyada“, der sie ihr Buch auch gewidmet hat: Als 11-Jährige wurde die Kleine an einen 40-Jährigen verheiratet. „Sie ist noch jung, sie wird ihn mit der Zeit lieben lernen“, sagt ungerührt Sultans Halbschwester, die Mutter der kleinen Braut: „Es ist eine Ehe gemäß den Gesetzen Gottes und seines Propheten.“ Immer wieder flieht das Kind nachhause, immer wieder schickt der Vater sie zum Ehemann zurück, „zum besten Ort, den Gott und sein Prophet für sie ausgesucht haben“. Sultan: „Sie konnte nur von einer Ecke ihres Gefängnisses in die andere rennen.“ Mit 26 flieht Mayyada, Mutter dreier Kinder, in den Selbstmord.

Schuld an dem Grauen, das Frauen überall in muslimischen Ländern erleiden, sei das Vorbild Mohammeds, erklärt Sultan. Vor 1400 Jahren habe der Prophet ein 9-jähriges Mädchen geehelicht. Weil der Koran Mohammed zum unbedingten Vorbild für alle Gläubigen erkläre, wurde die Ehe des Propheten mit der kleinen Aisha Grundlage für religiöses und weltliches Gesetz überall in der islamischen Welt. In Jordanien, Syrien und Ägypten werden auch heute kleine Mädchen an reiche Golf-Araber verheiratet – genauer: verkauft. Irgendwann werden die minderjährigen Opfer dann zurückgeschickt – „vergewaltigt, entehrt und ihrer Kindheit beraubt für lächerliche Geldsummen, und alles wird als Ehe deklariert gemäß den Gesetzen Gottes und seines Propheten.“ Sultans Zorn auf diesen Gott und seine Gesetze ist grenzenlos. Bis heute, so sieht sie es, zerstört die Geschichte von Mohammed und Aisha „die moralische und mentale Struktur von Männern und Frauen im Islam“.

Als Kind, Studentin und junge Ärztin hat sie in Syrien so unvorstellbare wie allgegenwärtige Frauenverachtung erlebt. In der Medizin-Vorlesung lacht ein in England ausgebildeter Professor eine junge Patientin aus, die ihr Ehemann mit brennenden Zigaretten furchtbar zugerichtet hat. „Das müssen Sie wohl verdient haben, sonst hätte er das nicht getan.“ Auch die Studenten im Hörsaal finden das komisch. In einer ländlichen Region, in der sie als Ärztin wirkte, „war sexueller Missbrauch weit verbreitet.“ Täter waren meist männliche Familienangehörige, „üblicherweise der Vater“. Aus reinem Sadismus nehmen männliche Ärzte dann Abtreibungen ohne Narkose vor.

Auch die Frauenverachtung in islamischen Gesellschaften führt Sultan auf den Koran zurück und auf das verheerende Vorbild Mohammeds. „Eine Frau ist ein Schaden“, heißt es in einer Mohammed-Überlieferung, die meisten Bewohner der Hölle seien Frauen, sagt der Prophet in einer anderen. In einem Koranvers sind Frauen bloß Ackerboden – „Dreck“, verdeutlicht Sultan. Von klein auf bekämen Frauen in der islamischen Welt solche und anderen Sätze eingetrichtert und glaubten am Schluss selber, dass sie Dreck seien.

Sultan selber hatte Glück: Ihr Vater ließ sie lesen, ein Lehrer lobte sie für ihre Aufsätze. Ihr Halbbruder, der nach dem Tod des Vaters die große Familie versorgte, war Anhänger der nationalistischen Baath-Partei und ließ seine eigensinnige Schwester studieren. Aber auch Sultan stieß überall an die Grenzen, die das islamische Scharia-Gesetz vorgibt: Als sie 1988 für ihre Kinder Ausreisepässe beantragen will, um ihrem Mann nach Los Angeles zu folgen, erklärt ihr ein Beamter, dass sie gemäß dem islamischen Gesetz als Frau kein Sorgerecht für ihre eigenen Kinder habe. Die Ärztin muss einen entfernten Cousin ihres Mannes dazu überreden, die Papiere zu unterschreiben. Doppelte Despotie: Unter der Assad-Diktatur herrscht auch im angeblich moderat-islamischen Syrien die Scharia über die Menschen.

Die, wie Sultan meint, von Mohammed und vom Koran inspirierte Frauen­verachtung zerstört nicht nur die Frauen, sondern mit ihnen Familie und Gesellschaft überall in der islamischen Welt. Einen Begriff von Familie hat Sultan in der islamischen Lehre vergeblich gesucht. Ehefrauen leben mit der ständigen Drohung, durch Zweit-, Dritt- oder Viertfrauen ersetzt zu werden. Zuneigung und gleichberechtigte wechselseitige Verantwortung kann es da kaum geben. „Die verkümmerten Eltern-Beziehungen haben unzählige Generationen produziert, die niemals bei Eltern aufwuchsen, die einander lieben“, analysiert die Psychiaterin.

Die ersten Opfer der von Koran und Hadithen verordneten gefühlsleeren Eltern-Beziehungen sind darum die Kinder. In der muslimischen Welt, schreibt Sultan, haben Kinder keine Rechte, sondern nur die Pflicht zum absoluten Gehorsam. So wie die Frauen ihren Männern gehören, sind auch die Kinder bloßes Eigentum ihrer Väter: „Im Islam sind Kinder Besitz, nicht Verantwortung.“ Wafa Sultan hat es selber so erlebt: Ihr Vater hatte schon fünf Kinder, als er mit 40 Jahren ihre damals 16 Jahre alte Mutter heiratete. Sie gebar ihm noch acht Kinder. Im Hause wimmelte es von Kindern, um die ihr Vater sich gar nicht hätte vernünftig kümmern können, selbst wenn er das gewollt hätte. Islamische Lehre sieht in der Kindheit keinen besonderen Wert, Elternverantwortung kommt im Koran nicht vor. Nur eines war dem Propheten wichtig: „Bringt Euren Kindern bei zu beten, wenn sie sieben Jahre alt sind, und schlagt sie, wenn sie es mit zehn noch nicht tun.“ Die Psychiaterin kommentiert das Mohammed-Wort mit einem Ausbruch: „Zur Hölle mit einem Propheten, der einem Vater befiehlt, seinen Sohn zum Gebet zu prügeln.“

Überhaupt spielt die Gewalt im Islam eine große Rolle, weiß Sultan. Der Prophet war ein gewalttätiger Mensch, der Koran und die Hadithe pflegen eine Sprache der Gewalt: „Die islamische Kultur ruft Gewalt hervor.“ Die Gesellschaft in muslimischen Ländern schwelge regelrecht in blutrünstigen Geschichten aus dem Koran oder der Biographie Mohammeds. Auch gebildete Muslime finden nichts dabei, dass Mohammed eine alte Frau, die ihn verspottete, vierteilen ließ oder einen Mörder aussandte, damit der den eigenen Bruder köpfte. Es gibt hunderte solch schauerlicher Mohammed-Geschichten, und die Kinder bekommen sie in der Schule von klein auf beigebracht.

„Mohammed war mehr ein Krieger als ein Denker“, erklärt Sultan. In seiner Biographie gebe es nicht die Spur einer moralischen Autorität: „Er hinterließ seinen Anhängern keinerlei moralisches Vermächtnis, auf das sie eine Gesellschaft hätten gründen können.“ Und dennoch „dienen die Worte und Taten Mohammeds seit 14 Jahrhunderten allen Muslimen auf der Welt als moralischer Kompass“, erklärt Sultan. Das Ergebnis sei eine Gesellschaft der Gewalt, die 1400 Jahre altes Gesetz der Wüste perpetuiere. Darin sieht Sultan die eigentliche Ursache für das Elend der islamischen Welt und für die Gefahr, die heute von ihr ausgeht. Gibt es eine Hoffnung? Erst wenn die Muslime sich einen Gott vorstellen können, der nicht hasst, sondern liebt, glaubt die zur muslimischen Atheistin gewandelte Psychiaterin. Noch ist davon im Islam allerdings nicht viel zu sehen. Einen Lichtblick gibt es aber doch: Solange die islamische Welt Frauen wie Wafa Sultan hervorbringt, darf man für den Islam hoffen.Interessant an der ganzen Sache ist doch , daß es wieder mal Linke sind, die diese (für sie – nicht für uns) faszinierende Drecksideologie verteidigen, verharmlosen, deren Ausbreitung befördern und uns Kritiker diffamieren.

“ Mammi, Mammi , guck mal, ich hab nen Linken (gefunden) “

“ Kiiiiiieeeeeend , schmeiß das sofort weg . Du kannst Dir den Tod holen ! „

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26. Dezember 2010 - Posted by | Angeblich Gutmenschen | , , , , ,

2 Kommentare »

  1. Jedenfalls hat die Frau Kurasche.

    Kommentar von Karl Eduard | 26. Dezember 2010 | Antwort

  2. würd das ned mit g gschriebneh ?

    Kommentar von ostseestadion | 26. Dezember 2010 | Antwort


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