Ostseestadion Blog

Wir nehmen alles zurück und behaupten das Gegenteil

Sieht aus wie Mafiamord

riecht wie Mafiamord

fühlt sich an wie Mafiamord

hört sich an wie Mafiamord

Was ist das denn nun ? Tippe auf Mord aus dem Schachhooliganmilljöh.

Die Opfer, türkische Imbissbudenbesitzer, wurden kaltblütig erschossen. Wie „Hinrichtungen“ erschienen die Taten ermittelnden Kriminalbeamten, die trotz neun Toten nach sechs Jahren immer noch im Dunkeln tappte. Die Morde hörten erst auf, als die Polizei in Richtung der Drogenmafia ermittelte und ein Verfassungsschutzagent verhaftet wurde.

Im Oktober 2007 berichtete dann die türkische Zeitung ZAMAN, dass das türkische Landeskriminalamt (KOM) seine Ermittlungsergebnisse über die Döner-Morde an die Behörden in Deutschland weitergegeben hatte. Die Zusammenfassung dieses Berichts an das Bundeskriminalamt unterstrich den Zusammenhang zwischen den „Döner-Morden“ sowie dem Drogenmilieu in Europa, nannte konkret einen Familienclan aus Diyarbakir. Der Bericht zählte 8 Opfer der „Döner-Morde“ zu Verteilern im Drogenmillieu. Die Opfer, so hiess es, hätten zudem Schutzgelder an die PKK in Europa und den Familienclan in Diyarbakir gezahlt. Jessus ! Was haben Wahrheit und Realität in der Öffentlichkeit zu suchen !

Der Report war keine allzu große Überraschung. Das Drogengeschäft liegt in Deutschland in Türkischer und Kurdischer Hand, zwei Volksgruppen, die sich nicht nur in der Türkei spinnefeind sind, und ihren Krieg auch hierzulande kriegerisch ausfechten. Eine Verbindung in die Dönermordfälle liest sich schlüssig. Am 22.Februar diesen Jahres schob die Frankfurter TURKISHPRESS, eine Plattform für türkisch- und deutschsprachige Pressenachrichten, nach:

„Die seit geraumer Zeit unter der „Besondere Aufbauorganisation (BAO) Bosporus“ zusammengeschlossene Sonderkommission ist mittlerweile überzeugt, dass die türkischen Nationalisten (Graue Wölfe), der türkische Geheimdienst MIT und die türkische Mafia in einer Allianz in Deutschland tätig ist und auch für die Morde mitverantwortlich ist. Man ist sich sicher, dass die Allianz dahinter steckt und verweist dabei auf Informanten. Einer dieser Informanten der dem SPIEGEL glaubwürdig erscheint, meint, die Mitglieder der Allianz würden in Deutschland ebenfalls Geschäfte betreiben, und mit Hilfe von Killern und Drogenhändlern die Morde begehen. Weitere Informanten sollen ebenfalls in diesem kriminellem Milieu tätig gewesen sein und bestätigen die Sonderkommission in ihren Vermutungen.

Einer dieser Informanten, ein gewisser Serif der Mitte der achtziger Jahre von der JITEM (eine Geheimdienststruktur, deren Existenz vom türkischen Staat jahrelang geleugnet wurde, weil sie für eine Reihe von Morden verantwortlich ist) rekrutiert worden sein soll, habe 20 Jahre mitgemacht, davon 15 Jahre in Deutschland verbracht.“ Der Artikel in der TURKISHPRESS bestätigt die Meldung der ZAMAN, schiebt aber einen zusätzlichen Sprengsatz hinterher: Zum Drogenhintergrund kommt der türkische Geheimdienst hinzu. Die Soko scheint auf einer heißen Spur zu sein.

„Man ist mittlerweile überzeugt“ und zeigt „sich sicher“. Alles wirkt so, als stünden die Ermittlungen kurz vor einer Aufklärung, welche die deutsch-türkischen Beziehung sowohl inner- als auch zwischenstaatlich schwer belasten muss. Und dann kommt quasi über Nacht der große Knall, die große Überraschung. Zwei Verfassungsschutzagenten, die in den 90er Jahren ins Nazimilieu geschleust worden waren, werden erschossen aufgefunden. An ihrer Seite oder bereits als Rundbrief verschickt:

Sogenannte Bekennerschreiben. Text: ´Wir sind Nazis. Wir haben die Türkenmordserie auf dem Gewissen.´ Dazu die Tatwaffe. Tote können nicht reden und folglich auch nicht mehr befragt werden. Doch zum Glück hat sich eine ´Komplizin´ der Polizei gestellt, die bereit ist, die Toten zu belasten?

Ein Schelm , wer jetzt an “ komplette Kapitulation des „Rechtsstaats“ (ich weiß – Reste des „Rechtsstaats“) , denkt.

Hier ist nichts mehr zu retten. Nichts !

PS: gefunden beim Honigmann

Buenos Noches !

 

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21. November 2011 - Posted by | Bilder des Grauens | , , ,

4 Kommentare »

  1. Jetse is hia abba Schluss mit ditt uffe Kacke haun tun –
    ab sofort wird national jeschämt –
    sacht der Bunte Tach un dessn Präsl.
    Jawoll!
    (zwo, drai, fihr)
    😀

    Kommentar von Blond | 22. November 2011 | Antwort

  2. Mmm, is gut. Mach ich.
    Welcher Präsi. Hat der letzte nicht gekündigt und ist zu den Feinden übergelaufen ?
    Jibbs schon n neuen ?

    Kommentar von ostseestadion | 22. November 2011 | Antwort

  3. Welscha Präsi – frachta.
    Tse – dea BuntnTachPräsi latürnich

    Kommentar von Blond | 23. November 2011 | Antwort

  4. Nocheema ssum nachlesn tun:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/bundestag-wir-sind-zutiefst-beschaemt-11537061.html [Auszug]
    Bundestag „Wir sind zutiefst beschämt“
    22.11.2011 T10:21:00+0100
    „Wir sind zutiefst beschämt, dass nach den ungeheuren Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes rechtsextremistische Ideologie in unserem Land eine blutige Spur unvorstellbarer Mordtaten hervorbringt.“
    Bundestagspräsident Lammert sagte, die Parlamentarier seien beschämt, dass die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern die Taten der Neonazi-Gruppe weder rechtzeitig aufgedeckt noch verhindert hätten. Die Abgeordneten erhoben sich für die Erklärung von ihren Plätzen.
    Schweigeminute am Dienstag im Bundestag
    Der Bundestag bitte um Entschuldigung für manche Verdächtigungen von Opfern und Angehörigen, die sie während der Ermittlungen erlebt hätten, sagte Lammert. „Wir wissen um unsere Verantwortung.“
    Trauer, Scham und Wut. Die Morde seien ein Angriff „auf die Art und Weise, wie wir in diesem Lande zusammenleben, ein Angriff auf uns alle, auf das demokratische Gemeinwesen selbst“.
    [SPD-Fraktionsvorsitzender F.-W.Steinmeier]
    [Und nocheema, wails so schee wa]
    Vor den Abgeordneten, die sich von ihren Stühlen erhoben hatten,
    verlas Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) eine gemeinsame Erklärung aller Fraktionen:

    „Wir sind beschämt“

    Jawoll!

    Kommentar von Blond | 23. November 2011 | Antwort


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