Ostseestadion Blog

Wir nehmen alles zurück und behaupten das Gegenteil

Vom Golde

Im Jahre 1914, zu Beginn des ersten Weltkriegs, wurde der Gold­standard innerhalb weniger Wochen über Bord geworfen. Um Kriege zu finanzieren, nahm die Welt Zuflucht zu Defizitwirtschaft und Pa­piergeld. Wäre der Goldstandard nicht aufgegeben worden, hätte der Krieg nicht länger als ein paar Monate gedauert. (Oh mein Gott) Statt dessen dauerte er über vier Jahre, ruinierte die meisten wichtigen Volkswirtschaften der Welt und kostete Millionen Menschen das Leben.

Die Ignoranz dem Golde gegenüber führte 1944 zum Bretton-Woods-System und ebenso zu seinem Untergang. Ohne die Wiederho­lung der Fehler von 1914 oder 1922 hätten wir nie eine inflationäre Krise in den 1970er Jahren erleben müssen. Die Öl-Krise der 1970er und die auf uns zukommende Öl- und Energie-Krise des 21. Jahrhunderts sind primär Finanzkrisen. Die Unterdrückung des Goldes und die unbegrenzte Expansion von Fiat-Falschgeld haben zu den monetären, wirtschaftlichen und politischen Krisen und Kriegen des 20. Jahrhunderts geführt. Das Ende von Bretton Woods gebar die anhaltende und zukünftige Derivate-Krise. Da gewisse einflussreiche Kreise Goldgeld missachteten, wurden die Krisen der Welt fälschli­cherweise, aber sehr wahrscheinlich absichtlich, dem Gold in die Schuhe geschoben. Das ist der tiefere Grund für die Gold-Verschwö­rung.
Finanzmärkte können nur unter einem Goldstandard zufrieden­stellend funktionieren. Die Geschichte hat gezeigt, dass unter dem Automatismus des klassischen Goldstandards die Währungsstabilität am höchsten war. Ungedecktes Papiergeld kann nur zu kurzlebigen Finanz- und Wirtschaftsblüten führen. Das Endresultat ist Inflation und Veruntreuung ( Der Straftatbestand heisst konkret: RAUB ) von Ersparnissen auf Kosten von Arbeitern, Rent­nern und den Armen, die sich gegen diesen arglistigen Betrug nicht wehren können, Arbeitslosigkeit und schliesslich Krieg.

Im nächsten Artikel kommen wir zu Möglichkeiten,  sich gegen den Raub zu wehren.

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21. November 2014 - Posted by | Börsengeflüster | , , , ,

3 Kommentare »

  1. Ich bin gerne bereit, das schlimme Fiatmoney auf meinem Konto entgegenzunehmen,
    für meinen skandalösen Skandalfilm.
    Ich will nur helfen!

    Kommentar von Hessenhenker | 21. November 2014 | Antwort

  2. Falschgeld sich zu verschaffen und in Umlauf zu bringen ist eine Straftat.

    Kennst du den Spruch nicht mehr, welcher damals auf den Banknoten stand?
    „Wer Banknoten nachmacht oder fälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft, um sie in Umlauf zu bringen, wird erschossen“

    So, oder so ähnlich. Is lange her ….

    Kommentar von ostseestadion | 21. November 2014 | Antwort

  3. Ich verschaff es mir ja nicht, es soll mir doch bloß überwiesen werden von Leuten die es sich verschafft haben . . .

    Kommentar von Hessenhenker | 21. November 2014 | Antwort


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