Ostseestadion Blog

Wir nehmen alles zurück und behaupten das Gegenteil

Jacob Burckhardt Zitate – Liebe Schwester ,

was soll ich Dir von Deutschland schreiben ?

Ich bin wie Saul, der Sohn Kis, der ausging , verlorne Esel zu suchen und eine Königskrone fand.

Ich möchte oft vor der heiligen deutschen Erde auf die Kniee sinken und Gott danken, daß ich deutsche Sprache rede.

Ich danke Deutschland Alles ! meine besten Lehrer sind Deutsche gewesen, an der Mutterbrust deutscher Cultur und Wissenschaft bin ich aufgenährt; von diesem Boden werde ich stets meine besten Kräfte ziehen – und nun dieses Volk, diese herrliche deutsche Jugend, und dieß Land, dieser Garten Gottes ! –

Bin ich werth, diesen Märtyrerblut getränkten Boden zu betreten ?

Durch welches Opfer werde ich auch nur ein Wenig von dieser großen Schuld abtragen,  mit der ich Deutschland verpflichtet bin ?

Und mit welchem Hohn, mit welcher infamen Kälte pflegt der Schweizerstudent über Deutschland zu reden – doch davon nichts mehr – Wo wäre all unsere Freiheit , wenn nicht Deutschland den Napoleon gestürzt hätte –

Meine Liebe mein Lebenlang – das ist alles was ich diesem Wunderbaren Lande bieten kann – zu seinen Füßen leg ich meinen Ehrgeiz nieder und was ich dereinst leisten kann, werde ich nicht im Hinblick auf mich, sondern auf dies Volk thun!

Des Himmels Segen über Deutschland !

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26. Juni 2011 Posted by | Zitate der Weltgeschichte | , , , , , , , | 5 Kommentare

Jacob Burckhardt – Zitate (5)

“ Und selbst hochstehende kaukasische Rassevölker können durch nomadische und kriegerische Anlagen in Verbindung mit einer besonderen(bestimmten) Religion zu permanenter Barbarei , dh. Unfähigkeit in höhere Kulturen einzumünden ( !!! ) , verurteilt sein, wie zB. die osmanischen Türken als Herrscher über das ehemalige byzantinische  Reich „

28. November 2010 Posted by | Zitate der Weltgeschichte | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zitate der Weltgeschichte – Jacob Burckhardt

Jacob Burckhardt
Schweizer Kulturhistoriker 1818-1897, in seinem Standardwerk “Weltgeschichtliche Betrachtungen” über Islam und Kultur:

Der Islam, der eine so furchtbar kurze Religion ist, ist mit dieser seiner Trockenheit und trostlosen Einfachheit der Kultur wohl vorwiegend eher schädlich als nützlich gewesen, und wäre es auch nur, weil er die betreffenden Völker gänzlich unfähig macht, zu einer andern Kultur überzugehen.

Die Einfachheit erleichterte sehr seine Verbreitung, war aber mit derjenigen höchsten Einseitigkeit verbunden, welche der starre Monotheismus bedingt’, und aller politischen und Rechtsentwicklung stand und steht der elende Koran entgegen; das Recht bleibt halb-geistlich.

Aber auch die trübste christliche Kontemplation und Askese war der Kultur nicht so schädlich als der Islam, sobald man folgendes erwägt:

Abgesehen von der allgemeinen Rechtlosigkeit vor dem Despotismus und seiner Polizei, von der Ehrlosigkeit aller derer, die mit der Macht zusammenhängen, wofür die Gleichheit aller, die Abwesenheit von Adel und Klerus keinen Ersatz gewähren, entwickelt sich ein diabolischer Hochmut gegenüber dem nichtislamischen Einwohner und gegenüber andern Völkern, bei periodischer Erneuerung des Glaubenskrieges, ein Hochmut, wodurch man gegen den noch immer unverhältnismäßig größten Teil der Welt und dessen Verständnis abgesperrt ist.

PS: Muß die Quelle in meiner Bibo erst noch nachprüfen. Nach den ersten Kilometern auf dem Fahrrad , vorbei an den endlosen Bücherregalreihen im Marmorsaal , hab ich auf die Schnelle nur „Staat und Kultur“ von Herrn Burckhardt finden können. Bleibe dran. Weitere Zitatos folgos promptos ! Venceremos !

23. November 2010 Posted by | Zitate der Weltgeschichte | , , , , , | 9 Kommentare