Ostseestadion Blog

Wir nehmen alles zurück und behaupten das Gegenteil

Live von den Paralympics

Heute verharmlosen wir „Milli Görüs“- „Nationalerrr Standpunkt“ :

Als Vertreterin eines politischen Islam wird Milli Görüs in Deutschland von mehreren Verfassungsschutzämtern beobachtet. Bayerns Innenminister Joachim Hermann rechtfertigte die Kontrolle auch gewaltbereiter islamistischer Organisationen noch letztes Jahr damit, dass „hier der Verdacht besteht, dass sie verfassungsfeindliche Absichten tarnen und den Terrorismus finanziell unterstützen“.

Die Geschichte von „Milli Görüs“, wörtlich „Nationaler Standpunkt“, ist eng mit Necmettin Erbakan verbunden, der Mitte der 70er Jahre Namen und Programm der Bewegung formulierte, die mit den türkischen Arbeitsmigranten Gastarbeitern ! auch nach Deutschland kam. Erbakan hatte 1969 die erste Partei des politischen Islam in der Geschichte der türkischen Republik gegründet. 1996 wurde er Ministerpräsident der Türkei, musste aber auf Druck des Militärs zurücktreten. Erbakan und seine Anhänger vertraten ein Programm der umfassenden Umgestaltung des Staates im islamischen Sinne und waren antiwestlich und „antizionistisch“ eingestellt. (antisemitisch)

Doch die Agenda des politischen Islam hat sich in mehr als dreißig Jahren deutlich geändert, nicht nur in der Türkei, wo sich 2001 der Reformflügel der Erbakan- Partei um den heutigen Staatspräsidenten Abdullah Gül abspaltete und die AKP-Partei gründete. Die seit 2002 regierende AKP ist eine konservative Partei mit religiösen Wurzeln, die mit der CDU deutlich mehr Ähnlichkeit hat als mit Al Qaida. ( Die Erde ist eine Scheibe. Rechtspopulisten versuchen sie als rund auszugeben ! )

Und auch in Europa machen Forscher eine deutliche Entwicklung zum „Postislamismus“ aus. Der Kulturanthropologe Werner Schiffauer, der sich seit vielen Jahren mit dem konservativen Islam und Milli Görüs beschäftigt, stellt in der zweiten, in Europa ausgebildeten Generation der Kinder und Enkel eine eher stärkere Frömmigkeit fest. Einen islamischen Staat allerdings wollten sie nicht mehr, ( Ich mal mir meine heile multiballaballa Welt wie sie mir gefällt ! ).

Sie sähen den Geist des Islam vielmehr durch die Verquickung mit der Politik verschüttet. Auch der antiwestliche Reflex habe ausgedient, schreibt Schiffauer in seinem soeben erschienenen Buch „Nach dem Islamismus“: Die Führung von Milli Görüs sei zunehmend in die Hände von Leuten übergegangen, die „habituell und emotional“ vom Westen ebenso geprägt seien wie vom Islam.

So. Jetzt nehmen alle Kinder die Kneifzange in die Hand und ziehen sich ihre Hosen mit der Kneifzange an.

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20. März 2010 Posted by | Angeblich Gutmenschen | , , , , , , , , , , | 12 Kommentare

Sag ich nicht – ätsch – ätschebätsche – nasedreh

Regensburger Moscheefreunde im Internet vorgeführt

Im Stadtosten soll eine Moschee mit Minarett gebaut werden. Beim Diskussionsabend „Muslime unter uns“ mit Dr. theol. Andreas Renz sah sich die Moderatorin Bernadette Dechant im Pfarrsaal der Mater Dolorosa im Hohen Kreuz mit der unerwarteten Situation konfrontiert, dass zehn Mitglieder des sogenannten „Pi-Net“ („Pi“ gleich political incorrect) im Publikum verteilt waren und Fragen stellten:

Nach der Rolle der Frau im Islam und wie es mit der Toleranz gegenüber christlichen Religionen bestellt sei angesichts des jüngsten Massakers an koptischen Christen in Ägypten.

Im Internet wurde die Sprecherin des Stadtostens nun wegen undemokratischen Verhaltens an den Pranger gestellt. Sie hatte den Fragestellern irgendwann einfach nicht mehr das Wort erteilt. „Die wollten hetzen“, begründete Bernadette Dechant ihr Verhalten. „Die hatten sich intensiv vorbereitet und wollten die Vertreter des Islamischen Kulturzentrums an den Pranger stellen.“

Ja, wie konntet ihr nur. Kopfschüttel. Die massenhaften Morde und Sprengungen und Gewalt gegen Frauen und einbuddeln von Töchtern, sind doch alles Einzelfälle und eine Bereicherung für uns alle  . Systempresse nicht gelesen, wa ?

ostseestadion zu rostock , am 12. februar im jahre des Herrn, 2010 um 20:00 Uhr

PS: Gravierender Fehler bei der Wahl zum Pressefoto des Jahres.

Irrtümlich ist DIESES Foto vorgestellt worden. Exklusiv auf Ihrem Ostseestadionsblog, hier das Richtige.

12. Februar 2010 Posted by | Angeblich Gutmenschen | , , , , , , , , | 7 Kommentare